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Ausgaben der USA für Forschung und Entwicklung im Hochschulbereich von 2016 bis 2017 um 4,7 Prozent gestiegen

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Im Fiskaljahr 2017 lagen die Ausgaben für hochschulbezogene Forschung und Entwicklung (FuE) bei 75,3 Mrd. USD, wie die National Science Foundation (NSF) berichtet.

Im Fiskaljahr 2017 (1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017) lagen die FuE-Ausgaben der USA im Hochschulbereich bei 75,3 Mrd. USD und damit um 3,4 Mrd. USD bzw. 4,7 Prozent höher als im vorherigen Fiskaljahr. Den größten Anteil der Finanzierung stellte die NSF zufolge der Bund mit 53,5 Prozent. Damit lag der Wert knapp unter dem des Jahres 2016 und insgesamt so niedrig wie noch nie seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1953. Die Aufwendungen der Hochschulen machten mit knapp 19 Mrd. USD etwa ein Viertel aller Ausgaben aus und sind damit auf den höchsten jemals ermittelten Wert angestiegen.

Weiterhin meldet die NSF, dass der Ausgabenanteil für Grundlagenforschung seit 2010 stetig zurückgegangen sei: Habe er im Jahr 2010 noch bei 66 Prozent gelegen, betrage er nun 62 Prozent. Die Aufwendungen für angewandte Forschung (von 25 auf 28,5 Prozent) und experimentelle Entwicklung (von 9 auf 9,6 Prozent) seien im selben Zeitraum hingegen angestiegen.

Zwei Drittel des Wachstums der FuE-Ausgaben entfielen der NSF zufolge auf Steigerungen in den Bereichen Biowissenschaften und Biomedizin (664 Mio. USD) sowie Gesundheitswissenschaften (1,6 Mrd. USD).

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Quelle: National Science Foundation Redaktion: von Alexander Bullinger, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: USA Themen: Lebenswissenschaften Grundlagenforschung Bildung und Hochschulen Förderung

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