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Erasmus+: 2019 sollen 3 Mrd. EUR in junge Europäerinnen und Europäer und in die Schaffung Europäischer Hochschulen investiert werden

Berichterstattung weltweit

Die für Erasmus+ verfügbaren Mittel dürften im Jahr 2019 um 300 Mio. EUR bzw. um 10 % gegenüber dem Vorjahr steigen.

Die Europäische Kommission hat 24. Oktober 2018 die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2019 für Erasmus+ veröffentlicht. Von den für das kommende Jahr veranschlagten 3 Mrd. EUR sollen 30 Mio. EUR für sogenannte Europäische Hochschulen bereitgestellt werden. Diese neue Initiative wurde von führenden EU-Politikern auf dem Sozialgipfel in Göteborg im vergangenen November gebilligt; sie ist ein wichtiger Baustein des europäischen Bildungsraums, der bis 2025 entstehen soll.

Alle öffentlichen oder privaten Einrichtungen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport können Fördermittel im Rahmen der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2019 für Erasmus+ beantragen. Außerdem können Gruppen junger Menschen, die in der Jugendarbeit tätig sind, ohne eine Jugendorganisationen zu sein, Fördermittel beantragen. Zusammen mit der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen hat die Kommission auch den Programmleitfaden „Erasmus+“ veröffentlicht. Darin werden Studierenden, Mitarbeitern, Praktikanten, Lehrkräften und anderen Interessenten detaillierte Informationen zu allen Möglichkeiten des Programms für 2019 zur Verfügung gestellt.

Im Zuge der Schaffung eines europäischen Bildungsraums bis 2025 hat die Kommission vorgeschlagen, Europäische Hochschulen in der EU einzurichten. Im Rahmen der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2019 wird die Kommission ein Pilotprogramm zur Unterstützung von sechs europäischen Hochschulallianzen einleiten, die jeweils aus mindestens drei Hochschuleinrichtungen in drei Ländern bestehen. Dadurch soll sich eine europäische Identität ausprägen, und zugleich soll Exzellenz gefördert werden, sodass die Hochschuleinrichtungen in Europa wettbewerbsfähiger werden. Für Allianzen, die ihre Tätigkeit zwischen dem 1. September und dem 1. Dezember 2019 aufnehmen, müssen die entsprechenden Förderanträge bis zum 28. Februar 2019 bei der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur gestellt werden. Im nächsten Jahr soll eine zweite Pilotaufforderung folgen, sodass die geplante Initiative im Rahmen des nächsten langfristigen EU-Haushalts ab 2021 vollständig umgesetzt werden. So sollen bis 2024 etwa zwanzig Europäische Hochschulen entstanden sein.

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Quelle: Europäische Kommission Redaktion: von Miguel Krux, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: EU Themen: Bildung und Hochschulen Förderung

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