StartseiteAktuellesNachrichtenGlobale Forschungsleistung 2018 weiter gestiegen

Globale Forschungsleistung 2018 weiter gestiegen

Berichterstattung weltweit

Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2018 weltweit etwa 5 Prozent mehr wissenschaftliche Artikel veröffentlicht. Die stärksten Anstiege verzeichnen Pakistan und Ägypten.

Wie das Wissenschaftsmagazin Nature Ende Dezember 2018 berichtete, ist die Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen weltweit im Jahr 2018 auf den Höchststand von über 1,6 Mio. angewachsen. Das ist ein Anstieg von 5 Prozent im Vergleich zu 2017.

Am größten fielen die Zuwächse in Pakistan (21%), Ägypten (knapp 16%), China (15%), Hongkong (über 12%) sowie Indien, Brasilien, Mexiko und Iran (je über 8%) aus; Afrika sei weiterhin unterrepräsentiert. Insgesamt werde eine zunehmende Diversifizierung der forschungsstarken Nationen beobachtet: Waren 1980 noch fünf Staaten für 90 Prozent der Publikationen verantwortlich, sind es mittlerweile 20. Die zehn publikationsstärksten Länder waren die USA, China, Großbritannien, Deutschland, Japan, Frankreich, Kanada, Indien, Italien und Australien. Erwartet werde, dass China – angetrieben durch politische Förderprogramme – die USA in absoluten Zahlen zeitnah überholen werde.

Die Schätzungen für das Gesamtjahr basieren auf den Publikationszahlen von 40 Staaten, die für den Zeitraum von Januar bis August 2018 mindestens 10.000 Publikationen in der Wissenschaftsdatenbank Web of Science aufweisen. Insbesondere die Anstiege von Pakistan und Ägypten könnten Nature zufolge mit der Erhebungsmethodik sowie der niedrigen Ausgangsposition der Länder zusammenhängen. Es sei aber auch denkbar, dass der Ausbau von Förderprogrammen und zunehmende internationale Kooperationen beider Staaten die Entwicklung förderten.

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Quelle: Nature Redaktion: von Alexander Bullinger, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Global Themen: sonstiges / Querschnittsaktivitäten

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