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SolarWorld gibt Standort Seoul auf

Die SolarWorld AG fokussiert sich bei ihrem weiteren Wachstum auf ihre Produktionsstandorte in Deutschland und den USA. Ihre Anteile an der Joint-Venture-Fertigung in Südkorea wurden am heutigen Tag gewinnbringend verkauft. Damit entscheidet sich der deutsche Hersteller von Solarstrommodulen gezielt für die Produktion an Standorten mit höchsten Qualitätsstandards. Die Kapazitäten des Konzerns in Freiberg/Sachsen und in den amerikanischen Produktionsstandorten Camarillo/Kalifornien und Hillsboro/Oregon werden aktuell erweitert. Ende des Jahres werden die Modulfertigungen dort zusammen auf mehr als ein Gigawatt Produktionskapazität hochgefahren sein.

Die SolarWorld AG setzt sich damit von zahlreichen Wettbewerbern ab, die ihre Produktion aufgrund niedrigerer Lohnkosten nach Asien verlagern. Dabei erreicht die SolarWorld AG ihre kontinuierliche Kostensenkung in Deutschland und den USA durch modernstes Equipment, hochautomatisierte Fertigung und ausgereifte Logistik. Der Lohnkostenanteil liegt bei den High-Tech-Produkten von SolarWorld unter zehn Prozent und ist damit nicht der entscheidende Faktor. Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck: „Hier setzen wir lieber auf Top-Fachkräfte an Top-Standorten und erreichen so unsere Top SolarWorld Qualität.“

Angesichts stetig sinkender Produktkosten gewinnen insbesondere die Transportkosten zunehmend an Bedeutung. Diese sind auf dem Weg von Asien nach Europa und in die USA deutlich höher als auf dem umgekehrten Weg, den internationale Containerschiffe häufig leer zurücklegen. Daher wird die SolarWorld AG ihren wachsenden asiatischen Markt über SolarWorld Asia Pacific/Singapur zukünftig aus den USA und aus Deutschland mit Solarstromtechnik beliefern.

Den größten Absatzzuwachs erwartet das Unternehmen in diesem Jahr in den USA. „Dank der logistischen Vorteile unserer Vorort-Produktion und unserer bereits etablierten Vertriebsnetze rechnen wir damit, dass wir den Absatz dort mehr als verdreifachen können“, so Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck. Die aktuellen Absatzzahlen bestätigen diesen Trend. So ist der Konzern im amerikanischen Markt bereits seit Juni gleichauf mit dem Gesamtjahresumsatz des vergangen Jahres. Gleichzeitig rechnet der Konzern angesichts der aktuellen Gesetzgebung zur Förderung Erneuerbarer Energien in Deutschland und anderen Ländern Europas mit einer Belebung der europäischen Märkte. Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck: „Die Menschen wollen ihren Strom in Zukunft selber machen, Eigenstrom – sauber und kosteneffizient mit der Kraft der Sonne. Hierfür brauchen sie Verlässlichkeit und Qualität und die liefern wir ihnen made in Germany und made in USA.“

Quelle: SolarWorld Redaktion: Länder / Organisationen: Republik Korea (Südkorea) Themen: Energie Engineering und Produktion Wirtschaft, Märkte Umwelt u. Nachhaltigkeit

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