Ziel des UNITE4TB-Konsortiums ist es, die klinische Evaluation neuartiger Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen zu beschleunigen und zu verbessern, um neue und hochaktive Anti-Tuberkulose (TB)-Behandlungsschemata für resistente (DR) und -sensitive (DS) TB zu entwickeln. Durch die Beteiligung von EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations) und assoziierten Partnern erhält UNITE4TB Zugang zu den meisten der neuen TB-Wirkstoffe, die sich derzeit in der späten präklinischen und oder klinischen Phase 1 und 2 befinden. UNITE4TB wird ein effizientes, globales Netzwerk für klinische Studien bereitstellen, das in der Lage ist, Studien der Phasen 2A und 2B/C durchzuführen, die den höchsten regulatorischen Standards entsprechen. Unter Verwendung innovativer adaptiver Studiendesigns, die konventionelle und neue Biomarker, für den Behandlungserfolg integrieren, sowie fortschrittlicher pharmakokinetischer (PK) und pharmakodynamischer (PD) Modellierungstechniken unter Einsatz von künstlicher Intelligenz und Machine Learning, sollen möglichst viele neuartige Kombinationsschemata erprobt werden und die erfolgversprechendsten Kandidaten für Phase 3 selektioniert werden. Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) und das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (KUM) werden als Assoziierte Partner eine führende wissenschaftliche Rolle in dem Konsortium übernehmen, und das zusammen mit dem Hans-Knöll-Institut (HKI) entwickelte Medikament BTZ-043 in die klinische Erprobung einbringen.
UNITE4TB – Entwicklungspartnerschaft akademischer und kommerzieller Institutionen zur schnellen Entwicklung neuer Tuberkulose-Kombinationstherapien - Standort Deutsches Zentrum für Infektionsforschung e.V.
Laufzeit:
01.08.2021
- 31.07.2028
Förderkennzeichen: 01KA2108
Koordinator: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) e.V.
Verbund:
UNITE4TB
Quelle:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Redaktion:
DLR Projektträger
Länder / Organisationen:
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Niederlande
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Südafrika
Themen:
Förderung
Lebenswissenschaften