StartseiteLänderAmerikaUSAMehr als 100 Millionen Dollar für neue Maßnahmen zur Verringerung der Krebsbelastung in Afrika

Mehr als 100 Millionen Dollar für neue Maßnahmen zur Verringerung der Krebsbelastung in Afrika

Berichterstattung weltweit

Die Biden Cancer Moonshot-Initiative hat über 100 Millionen Dollar in neue Maßnahmen investiert, um die Belastung durch Krebs in Afrika zu verringern. Dazu gehören die Verbesserung der Krebsprävention, -erkennung und -behandlung sowie die Förderung von Innovationen im Gesundheitswesen. Initiativen umfassen Gelder für die Erkennung und Behandlung von Krebs, klinische Studien, die Stärkung der Forschungskapazitäten und Unterstützung durch nichtstaatliche Organisationen. Zu den Hauptzielen gehören die Bekämpfung von Gebärmutterhalskrebs, die Verbesserung der pädiatrischen Gesundheit und die Stärkung der Krebsforschung und -behandlung in afrikanischen Ländern.

Die folgenden staatlich geförderten Maßnahmen investieren in die Krebsforschung:

  • Das National Cancer Institute (NCI) investiert 6 Mio. USD in eine der ersten Krebsimmuntherapiestudien in Afrika in Zusammenarbeit mit Roche und Forschenden in Kenia und Malawi, um die Wirksamkeit von Atezolizumab bei Lymphompatienten zu testen.
  • Das NCI vergibt acht neue Grants mit einem Gesamtvolumen von fast 24 Mio. USD, um neue Forschungsteams zu unterstützen, die sich mit der Implementierung von Forschungsergebnissen in verschiedenen Umgebungen, Populationen und bei verschiedenen Interventionen und Krebsarten befassen.
  • Mit 15 Mio. USD unterstützt das NCI die Entwicklung kostengünstiger Krebstherapien in Ländern mit niedrigem Einkommen.
  • Das NCI hat 125.000 USD für eine neue Zusammenarbeit mit der International Agency for Research on Cancer (Internationale Krebsforschungseinrichtung der WHO) und zwei spezialisierten Krebsüberwachungszentren in Kenia und Südafrika bereitgestellt, um die Qualität der Krebsdaten, den Datenaustausch und die Überwachungsforschung weiter zu verbessern.
  • Eine Million US-Dollar werden vom NCI bereitgestellt, um die Forschungskapazitäten und die Ausbildung von Führungskräften in akademischen Einrichtungen in Ländern mit niedrigem Einkommen zu fördern

Neben diesen staatlich geförderten Maßnahmen wurden auch zahlreiche neue Zusagen von Nichtregierungsorganisationen bekannt gegeben.

Zum Nachlesen

Quelle: The White House Redaktion: von Pauline Marquardt, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Angola Äquatorialguinea Äthiopien Benin Botsuana Burkina Faso Burundi Côte d'Ivoire Dschibuti Eritrea Eswatini Gabun Gambia Ghana Guinea Guinea-Bissau Kamerun Kenia Kongo Kongo, Demokratische Republik Lesotho Liberia Madagaskar Malawi Mali Mauretanien Mauritius Mosambik Namibia Niger Nigeria Region Ostafrika Region südliches Afrika Region Westafrika Ruanda Sambia Senegal Sierra Leone Simbabwe Somalia Südafrika Sudan Südsudan Tansania Togo Tschad Uganda Zentralafrikanische Republik USA Themen: Förderung Lebenswissenschaften

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