Während einer vom neu gegründeten China-Afrika Institut - einer Initiative der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften - finanzierten zweiwöchigen Chinareise im Juni unterzeichneten Vertreter afrikanischer Universitäten verschiedene bilaterale Vereinbarungen. Diese sollen zu einem späteren Zeitpunkt durch die Unterzeichnung von Memoranda of Understanding weiter ausgestaltet werden.
Zu den afrikanischen Universitäten, die Verträge unterzeichneten, gehörten die Universität von Namibia, die Universität von Simbabwe, die Universität von Sambia, die Universität von Botswana, die Universität von Lagos-Nigeria, die Makerere-Universität von Uganda, die Universität von Südafrika, die Universität von Makeni in Sierra Leone und die Open University von Tansania.
Es seien - so zitiert THE PIE News den Dekan der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften an der Universität von Namibia - Vereinbarungen mit mindestens sieben chinesischen Einrichtungen getroffen worden, darunter das China-Afrika-Institut, die China University of International Studies, die Nordwest-Universität für Politik und Recht, die Universität für Kommunikation, die chinesische Akademie für Sozialwissenschaften und das Internationale Zentrum für Armutsbekämpfung.
Die Zusammenarbeit konzentriere sich auf gemeinsame Forschungsinitiativen und akademische Austauschprogramme, wobei die Initiative zu den nun getroffenen Vereinbarungen auf Chinas Blaupause für die internationale Wirtschaftsentwicklung, der sogenannten Belt and Road Initiative, beruhe.
Zum Nachlesen
- THE PIE News (16.07.2019): Nine African unis sign agreements in China