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Bekanntmachung des BMBF zur Förderung der Zusammenarbeit mit dem östlichen und südlichen Mittelmeerraum im Rahmen der Maßnahme PRIMA

Stichtag: Einreichungstermine sind www.prima-med.org zu entnehmen Programmausschreibungen

Richtlinie zur Förderung der Zusammenarbeit mit dem östlichen und südlichen Mittelmeerraum im Rahmen der Maßnahme PRIMA (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area) vom 15. Februar 2021 (Bundesanzeiger vom 04.03.2021).

PRIMA, die „Partnerschaft für Forschung und Innovation im Mittelmeerraum“ ist als gemeinsame Initiative auf der Grundlage von Artikel 185 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) zwischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und südlichen und östlichen Mittelmeerländern gegründet worden. Im PRIMA-Rahmenprogramm werden von den Partnern jährliche Arbeitspläne vereinbart und in Förderbekanntmachungen umgesetzt. Diese Bekanntmachung soll für die gesamte weitere Laufzeit der PRIMA-Förderinitiative Gültigkeit besitzen.

Der Zuwendungszweck liegt in der Förderung und Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten (Verbundprojekten), die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Mittelmeerraum Schwerpunktthemen wie Wassermanagement, Landwirtschaftssysteme und/​oder Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft bearbeiten.

Ziel ist es, gemeinsam eine Verbesserung des Wassermanagements und der Lebensmittelversorgung im Mittelmeerraum zu erreichen. Hierfür sollen innovative Strategien, Konzepte und Technologien entwickelt werden. Die an PRIMA beteiligten Länder haben eine strategische Forschungs- und Innovationsagenda verabschiedet, die den thematischen Rahmen für die Initiative vorgibt.

Im Rahmen von PRIMA werden schwerpunktmäßig Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Verbundprojekte) sowie weitere Maßnahmen, wie z. B. Koordinierungsmaßnahmen, gefördert, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Mittelmeerraum eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Wassermanagement,
  • Landwirtschaftssysteme,
  • Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen (z.B. Vereine, Nichtregierungsorganisationen).

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF den Projektträger Karlsruhe (PTKA), Wassertechnologie, beauftraft. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist von den Projektpartnern eine gemeinsame PRIMA-Projektskizze in englischer Sprache zu erstellen und beim PRIMA-Sekretariat in elektronischer Form einzureichen.

Quelle: BMBF Redaktion: von Mirjam Buse, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Ägypten Algerien Marokko Tunesien Israel Jordanien Libanon Türkei EU Themen: Förderung Geowissenschaften Innovation Lebenswissenschaften Umwelt u. Nachhaltigkeit

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