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Hochschule Weihenstephan-Triesdorf feiert mit afrikanischen Partnern langfristige Kooperationen

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

"Back 2 farmers: wie kann man afrikanische Agraruniversitäten effizienter für den ländlichen Raum aufstellen?" 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer afrikanischer Hochschulen erarbeiteten am Campus Triesdorf der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), wie Landwirtschaft gestärkt werden kann. Basis dafür ist die langfristige Hochschulkooperation zwischen der HSWT und afrikanischen Hochschulen. Am Ende der Konferenz verabschiedeten die Teilnehmenden eine gemeinsame Vereinbarung für die zukünftige Zusammenarbeit.

An der Konferenz vom 11. - 12. Juli 2024 nahmen über 160 Gäste aus Äthiopien, der Elfenbeinküste, Kenia, Nigeria, Senegal, Südafrika, Tunesien, Togo, Uganda und Deutschland teil. Das Hochschulnetzwerk besteht aus landwirtschaftlichen Universitäten, Institutionen, Industriepartnern, Bauernverbänden und verwandten Organisationen. Ziel ist es, Wissensaustausch und angewandte Forschung in der Landwirtschaft zwischen europäischen und afrikanischen Partnern zu fördern.

In einer Podiumsdiskussion erörterten Vertretende der HSWT und der afrikanischen Partnerinstitutionen die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Landwirtschaft in Afrika und die Rolle von Hochschulen. So könnten sich die afrikanischen Hochschulen noch besser auf die Bedürfnisse der Landwirtinnen und Landwirte ausrichten. Zudem erhielten die Teilnehmenden der Konferenz Einblicke zu den bisherigen Ergebnissen der Projekte "Ausbildungspakt mit Afrika" und "Technologie- und Anwendungspakt". Die Teilnehmenden erarbeiteten zudem in einem World Café Ansätze um Brücken zwischen Universitäten, Landwirtinnen und Landwirten sowie der Industrie zu schlagen, eine langfristige Zusammenarbeit zu ermöglichen sowie zur Bedarfsermittlung von Landwirtinnen und Landwirten in der Agrar- und Lebensmittelkette. 

Am Ende der Konferenz stellten die Teilnehmenden eine gemeinsame Vereinbarung zur zukünftigen Zusammenarbeit vor. Sie betonten die Vision einer Gesellschaft mit hohen Lebensstandards und die Sicherung einer nachhaltigen, gerechten und ressourcenschonenden Entwicklung der Landwirtschaft für die Zukunft. Zusammen in internationalen Netzwerken arbeiten, gemeinsam internationale Studienabschlüsse anbieten, eng mit Landwirtinnen und Landwirten in den Bereichen Bildung und Forschung sowie mit der lokalen und internationalen Industrie zusammenarbeiten – mit diesen Maßnahmen soll der Einfluss der Universitäten im Bereich der Landwirtschaft, der Lebensmittelwissenschaften und der ländlichen Entwicklung erhöht werden.

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Quelle: Hochschule Weihenstephan-Triesdorf via idw Redaktion: von Julia Arning, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Äthiopien Côte d'Ivoire Kenia Nigeria Senegal Südafrika Togo Tunesien Uganda Themen: Bildung und Hochschulen Fachkräfte Geowissenschaften Netzwerke Strategie und Rahmenbedingungen Umwelt u. Nachhaltigkeit Wirtschaft, Märkte

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