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Horizont Europa: EU und Neuseeland unterzeichnen Assoziierungsabkommen

Berichterstattung weltweit

Am 9. Juli 2023 unterzeichneten die Europäische Kommission und Neuseeland das Assoziierungsabkommen über die Beteiligung Neuseelands am EU-Forschungs- und Innovationsprogramm "Horizont Europa" (2021-2027).

Durch das Assoziierungsabkommen können Forschende und Organisationen in Neuseeland an der Säule II von Horizont Europa teilnehmen. Dabei handelt es sich um den relevantesten und größten kooperativen Programmteil, der in erster Linie auf gemeinsame globale Herausforderungen in den Bereichen Klima, Energie, Mobilität, Digitales, Industrie, Raumfahrt, Gesundheit und mehr ausgerichtet ist. Sie werden im Rahmen des Programms gleichberechtigt mit Einrichtungen aus den EU-Mitgliedstaaten zusammenarbeiten und Zugang zu Fördermitteln im Rahmen von Horizont Europa sowie zu Forschungsnetzwerken in Europa und darüber hinaus haben.

Weitere Verhandlungen mit Partnern außerhalb Europas

Das Abkommen der EU mit Neuseeland ist die erste Assoziierung mit einem hoch industrialisierten Land außerhalb Europas. Damit steht der Zusammenschluss für einen neuen Ansatz, mit dem die EU ihre Beziehungen zu Ländern weiter intensiviert, die ein ausgeprägtes Wissenschafts-, Innovations- und Technologieprofil aufweisen und außerhalb der geografischen Nähe zur EU liegen. Mit Kanada laufen derzeit förmliche Verhandlungen über den Beitritt zu Horizont Europa. Auch mit der Republik Korea wurden kürzlich Verhandlungen aufgenommen. Sondierungsgespräche mit Japan wurden im September 2022 abgeschlossen.

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Quelle: Europäische Kommission Redaktion: von Friederike Mang, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Kanada Japan Republik Korea (Südkorea) EU Neuseeland Themen: Förderung Strategie und Rahmenbedingungen

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